EGA-Vorgabensystem

Das EGA-Vorgabensystem ist ein System der EGA (European Golf Association), das in Deutschland angewendet wird, um das Spielpotenzial von Golfspielern zu ermitteln und auf dessen Grundlage Spieler mit unterschiedlichen Spielpotenzialen in Turnieren unter Wahrung der Chancengleichheit miteinander konkurrieren können.


EGA-VORGABENKLASSEN

EGA-Vorgaben sind in sechs EGA-Vorgabenklassen unterteilt.



PUFFERZONE

Die Pufferzone definiert den Bereich, in dem ein Stableford-Nettoergebnis zu keiner Veränderung der EGA-Vorgabe eines Spielers führt. Ein Stableford-Nettoergebnis liegt innerhalb der Pufferzone, wenn das Ergebnis eines Spielers innerhalb der entsprechenden Bandbreiten liegt.

  • In den EGA-Vorgabenklassen 5 und 6 gibt es keine Pufferzonen, da keine Heraufsetzungen erfolgen.
  • Um eine Vergleichbarkeit bei der Vorgabenfortschreibung zu erreichen, unterscheiden sich die Pufferzonen in Turnieren über neun Löcher von den Pufferzonen in Turnieren über 18 Löcher.


ÄNDERUNG VON EGA-VORGABEN

Heraufsetzung

Erzielt ein Spieler der Vorgabenklassen 1-4 ein vorgabenwirksames Ergebnis, das weniger Stableford-Nettopunkte  aufweist und das nicht als „nicht vorgabenwirksam“ gilt, wird die EGA-Vorgabe um 0,1 heraufgesetzt.

 

Herabsetzung

Erzielt ein Spieler ein vorgabenwirksames Ergebnis, das mehr Stableford-Nettopunkte als die auf seine EGA-Vorgabe anwendbare Pufferzone aufweist, wird seine EGA-Vorgabe um den aus der Tabelle zu ermittelnden Wert für jeden Stableford-Nettopunkt herabgesetzt, der über 36 Stableford-Nettopunkte hinaus erzielt wurde.


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